
Für viele Gründer neuer Beauty-Marken, E-Commerce-Händler und Einkaufsmanager bringt die Einführung einer ersten Make-up-Produktlinie mehrere Herausforderungen mit sich:
Begrenztes Budget für die Produktentwicklung
Unsicherheit darüber, welche Produkte zuerst eingeführt werden sollen
Lange Entwicklungszeiten, die den Markteintritt verzögern
Sorge vor unverkauften Beständen und Liquiditätsengpässen
Fehlende Erfahrung im Management von Kosmetik-Lieferketten
Tatsächlich scheitern viele neue Beauty-Marken nicht an ihren Produkten, sondern an einer ungeeigneten Entwicklungsstrategie.
Zu viele SKUs gleichzeitig auf den Markt zu bringen, hohe Investitionen in individuelle Formulierungen zu tätigen oder übermäßig viel Geld in Premium-Verpackungen zu investieren, kann Ressourcen schnell aufbrauchen, bevor die tatsächliche Marktnachfrage bestätigt wurde.
Für junge Marken sollte das Ziel nicht darin bestehen, von Anfang an perfekt zu sein. Erfolgreicher ist es, den Markt mit möglichst geringem Kapitaleinsatz zu testen, Entwicklungsrisiken zu reduzieren und auf Basis realer Verkaufsdaten zu wachsen.
Wie kann eine neue Beauty-Marke also ihre erste Make-up-Linie über OEM/ODM-Fertigung entwickeln und gleichzeitig die Kosten kontrollieren?
Eines der größten finanziellen Risiken für Start-ups ist nicht die Produktentwicklung, sondern der Lagerbestand.
Viele Unternehmer gehen davon aus, dass OEM-Produktion hohe Mindestbestellmengen erfordert. Tatsächlich bieten jedoch immer mehr erfahrene Kosmetikhersteller Lösungen mit niedrigen MOQ an, sodass Marken den Markt testen können, bevor sie größere Produktionsmengen bestellen.
Vorteile niedriger MOQ:
Geringere Anfangsinvestitionen
Reduziertes Lagerrisiko
Mehr Budget für Marketing und Kundengewinnung
Flexible Nachbestellungen auf Basis tatsächlicher Verkaufszahlen
Beispielsweise können Marken mit einer kleinen Erstbestellung von Lipgloss oder Flüssiglippenstift die Nachfrage über Shopify, Amazon, TikTok Shop oder andere Vertriebskanäle testen und die Produktion später ausweiten.
Für neue Marken ist die Kontrolle des Lagerrisikos häufig wichtiger als die niedrigsten Stückkosten.
Viele Gründer glauben, ihr erstes Produkt müsse eine komplett einzigartige Formel besitzen.
In der Praxis ist die Entwicklung einer individuellen Formel jedoch teuer, zeitaufwendig und oft unnötig.
Eine kosteneffizientere Lösung besteht darin, auf bereits erfolgreiche und marktvalidierte Produkte aufzubauen.
Typische ODM-Anpassungen umfassen:
Verwendung bewährter Formulierungen
Anpassung trendiger Farben und Kollektionen
Optimierung des Verpackungsdesigns
Hinzufügen gezielter Produktvorteile
Entwicklung einer markenspezifischen Positionierung
Beispiele:
Feuchtigkeitsspendende Eigenschaften für einen erfolgreichen Lippenstift ergänzen
Lidschattenpaletten an aktuelle europäische und amerikanische Farbtrends anpassen
Verpackungen entwickeln, die sich besonders gut für Social Media eignen
Dieser Ansatz senkt die F&E-Kosten erheblich und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Markteinführung.
Im heutigen Beauty-Markt ist Geschwindigkeit oft wichtiger als Perfektion.
Viele Produkte scheitern nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern weil Marken zu viel Zeit mit Musteranpassungen verbringen und dadurch Marktchancen verpassen.
Ein effizienter Entwicklungsprozess umfasst in der Regel drei Schritte.
Vor Beginn der Entwicklung sollte analysiert werden, welche Produkte Verbraucher bereits kaufen.
Wichtige Informationsquellen:
Beauty-Trends auf TikTok
Amazon-Bestsellerlisten
Social-Media-Engagement-Daten
Kundenbewertungen und Feedback
Erfolgreiche Produktentscheidungen basieren auf Marktdaten und nicht auf persönlichen Vorlieben.
Dabei sollten vor allem folgende Aspekte geprüft werden:
Farbergebnis
Produktleistung
Anwendungserlebnis
Verpackungsoptik
Stabilität der Formel
Vermeiden Sie unnötige Überarbeitungen und konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Verkaufsargumente.
Führen Sie das Produkt zunächst in begrenzter Stückzahl ein und sammeln Sie echtes Kundenfeedback.
Reale Kaufentscheidungen liefern wertvollere Erkenntnisse als interne Diskussionen.
Viele Start-ups investieren ihr gesamtes Budget in ein einziges Produkt und hoffen auf einen Bestseller.
Diese Strategie birgt jedoch erhebliche Risiken.
Nachhaltiger ist es, eine kleine, aber vollständige Produktkollektion auf den Markt zu bringen.
Beispiele:
2 Lippenprodukte
1 Mascara
1 Augenbrauenstift
Lipgloss
Flüssigrouge
Mascara
Augenbrauengel
Lippenprodukte
Rouge-Produkte
Highlighter
Vorteile mehrerer ergänzender SKUs:
Stärkere Markenidentität
Höherer durchschnittlicher Bestellwert
Mehr Cross-Selling-Möglichkeiten
Geringere Abhängigkeit von einem einzelnen Produkt
Für die meisten Start-ups sind 3 bis 5 SKUs ein sinnvoller und kosteneffizienter Ausgangspunkt.
Viele Gründer investieren frühzeitig hohe Summen in:
Individuelle Formen
Exklusive Verpackungen
Proprietäre Formulierungen
Hochwertige Markenmaterialien
Vor diesen Investitionen sollte jedoch eine zentrale Frage beantwortet werden:
Sind Kunden tatsächlich bereit, das Produkt zu kaufen?
Ein sinnvollerer Weg besteht darin:
Schnell mit bewährten Produkten zu starten
Reale Verkaufsdaten zu sammeln
Die erfolgreichsten Produkte zu identifizieren
Erst danach in Individualisierung und Markenaufbau zu investieren
Dieser Ansatz minimiert finanzielle Risiken und erhöht die Erfolgschancen langfristig erheblich.
Besonders für Amazon-Händler, TikTok-Shop-Betreiber und Shopify-Marken sind schnelle Tests und kontinuierliche Optimierungen oft erfolgreicher als hohe Anfangsinvestitionen.
Erfahrungen aus der Branche zeigen, dass neue Make-up-Produkte meist aus folgenden Gründen scheitern:
Zu viele SKUs
Zu hohe MOQ-Anforderungen
Unklare Positionierung
Fehlende Marktvalidierung
Lange Entwicklungszyklen
Neue Marken sollten daher folgende Grundsätze beachten:
✔ Mit kleinen Produktionsmengen starten
✔ Bewährte Produkte nutzen
✔ Schnelle Musterprozesse einsetzen
✔ Sich zunächst auf Kernkategorien konzentrieren
✔ Das Sortiment anhand realer Verkaufsdaten erweitern
Das Ziel der ersten Produktlinie ist nicht Perfektion, sondern Marktvalidierung.
Sobald die Nachfrage bestätigt wurde, kann deutlich risikoärmer skaliert werden.
Für Marken mit begrenzter Erfahrung in der Lieferkette bietet ein erfahrener OEM/ODM-Hersteller weit mehr als reine Produktionskapazitäten.
Der richtige Partner kann:
Entwicklungskosten reduzieren
Bewährte Produkte und Trendfarben empfehlen
Musterprozesse beschleunigen
Produktlinien strategisch zusammenstellen
Bei regulatorischen Anforderungen in der EU und den USA unterstützen
GUER YOUNG verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Beauty-Marken in Europa und Nordamerika und bietet OEM/ODM-Lösungen für Lippen-, Augen- und Teintprodukte.
Dank niedriger MOQ, schneller Musterentwicklung und einer großen Auswahl marktreifer Produkte unterstützt GUER YOUNG neue Marken dabei, Produkte schneller und mit geringerem Risiko auf den Markt zu bringen.
Wenn Sie eine Beauty-Marke aufbauen oder Ihr Make-up-Sortiment erweitern möchten, beginnt der Erfolg mit der richtigen Entwicklungsstrategie – nicht mit einem höheren Budget.
Durch die Auswahl der richtigen Produkte, die Kontrolle von Lagerrisiken und die Konzentration auf bewährte Marktchancen können Sie Entwicklungskosten senken und den Markteintritt beschleunigen.
Kontaktieren Sie GUER YOUNG noch heute, um Ihr OEM/ODM-Projekt zu besprechen und einen individuellen Produktentwicklungsplan zu erhalten, der auf Ihren Zielmarkt, Ihr Budget und Ihre Vertriebskanäle abgestimmt ist.
Unser Team unterstützt Sie dabei, schneller zu starten, Risiken zu minimieren und eine Beauty-Marke mit langfristigem Wachstumspotenzial aufzubauen.
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